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Suchbegriff: Industrie Fusionen und Übernahmen

Nestlé-CEO Philipp Navratil plant Berichten zufolge eine umfassende strategische Umstrukturierung des Unternehmens, um sich auf vier Kerngeschäftsbereiche zu konzentrieren: Kaffee, Tiernahrung, Ernährung und Gesundheit sowie Lebensmittel und Snacks. Dieser Schritt zielt darauf ab, die interne Zusammenarbeit zu verbessern und eine schnellere Anpassung an sich verändernde Verbrauchertrends zu ermöglichen. Die Umstrukturierung folgt auf Navratils zuvor angekündigtes Programm, im Rahmen dessen über einen Zeitraum von zwei Jahren bis zu 16.000 Stellen abgebaut werden sollen, um die Betriebsabläufe zu rationalisieren. Die regionalen Einheiten behalten zwar ihre Bedeutung, doch das Unternehmen wechselt von seiner derzeitigen regionalen Struktur zu einem stärker produktorientierten Ansatz.
Die Zurich Insurance Group hat ihr Übernahmeangebot für den britischen Spezialversicherer Beazley auf 1335 Pence pro Aktie erhöht, eine Grundsatzvereinbarung mit dem Vorstand von Beazley erzielt und das Unternehmen mit rund 8 Milliarden Pfund bewertet, um ihr globales Spezialversicherungsgeschäft auszubauen.
Die Zurich Insurance hat ihr Übernahmeangebot für den britischen Spezialversicherer Beazley auf 1335 Pence pro Aktie erhöht. Der Vorstand von Beazley erwägt, die Annahme des verbesserten Angebots zu empfehlen, was auf eine fortschreitende Übernahme zwischen den beiden Versicherungsgesellschaften hindeutet.
Der spanische Bankengigant Santander hat die Übernahme der US-Regionalbank Webster Financial für 12,2 Milliarden US-Dollar bekannt gegeben. Damit wird Santander seine Präsenz in den USA deutlich ausbauen und gemessen an der Bilanzsumme zu einer der zehn größten Geschäftsbanken des Landes aufsteigen. Der Deal wird als strategisch wichtig für die Stärkung der Rentabilität und die Senkung der Finanzierungskosten bezeichnet. Santander meldete außerdem starke Finanzergebnisse für 2025 mit einem Anstieg des Nettogewinns um 12 % auf 14,1 Milliarden Euro und kündigte ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 5 Milliarden Euro an.
Das Technologieunternehmen AMS Osram verkauft einen wesentlichen Teil seines Sensorgeschäfts für rund 570 Millionen Euro an Infineon. Dieser strategische Schritt zielt darauf ab, Schulden abzubauen und möglicherweise eine Kapitalerhöhung zu vermeiden. Die Transaktion stellt für AMS Osram eine umfassende Umstrukturierung seines Portfolios dar.
Der österreichische Krypto-Broker Bitpanda und die Deutsche Börse haben eine umfassende Partnerschaft geschlossen, die die Abwicklung der Währungstransaktionen von Bitpanda über die 360T-Plattform der Deutschen Börse und die Zusammenarbeit beim Aufbau einer institutionellen Handelsplattform für Krypto-Assets umfasst. Die Partnerschaft zielt darauf ab, Kunden bessere Preise zu bieten und die Tokenisierung neuer Anlageklassen zu unterstützen. Während Bitpanda nach einer Prüfung im Jahr 2023 einer behördlichen Kontrolle durch die BaFin unterliegt, betont das Unternehmen sein Engagement für Compliance und sieht die Partnerschaft als strategisch wichtig für die Entwicklung der europäischen Krypto-Infrastruktur an.
Glencore hat mit dem Orion Critical Mineral Consortium eine unverbindliche Absichtserklärung über den teilweisen Verkauf seiner Kupfer- und Kobaltminen in der Demokratischen Republik Kongo unterzeichnet, wobei der Wert der Vermögenswerte auf rund 9 Milliarden US-Dollar geschätzt wird. Die Minen werden weiterhin von Glencore verwaltet, wobei Orion CMC eine Vertretung im Vorstand und Produktionsmanagementrechte erhält.
Der Staatsfonds der Vereinigten Arabischen Emirate, Mubadala, hat in Genf ein Schiedsverfahren gegen den Signa-Gründer René Benko und seine Unternehmen gewonnen und sich damit eine Entschädigung in Höhe von 700 Millionen Euro gesichert. Der Fall geht auf verletzte Finanzierungsvereinbarungen zurück und könnte erhebliche Auswirkungen auf das laufende Insolvenzverfahren von Benkos zusammengebrochenem Immobilienimperium haben, einem der größten in der europäischen Geschichte. Benko bleibt nach Verurteilungen wegen Schädigung von Gläubigern in Untersuchungshaft.
Bain & Company hat JJC FinTech übernommen, ein in London ansässiges Boutique-Unternehmen, das sich auf die Einhaltung von Vorschriften zur Bekämpfung von Finanzkriminalität spezialisiert hat, um seine Kompetenzen im Bereich Kundenlebenszyklusmanagement und Geldwäschebekämpfung zu erweitern. Die Transaktion zielt darauf ab, Finanzinstituten dabei zu helfen, regulatorische Anforderungen und Kundenerfahrung in Einklang zu bringen, und baut auf der bisherigen Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen auf.
Experten sagen voraus, dass 2026 ein bedeutendes Jahr für Fusionen und Übernahmen in der Versicherungsbranche sein wird, insbesondere in Deutschland, wo der Markt nach wie vor stark fragmentiert ist. Lebensversicherer stehen aufgrund ihrer Zinssensitivität und der hohen Kosten für die Einhaltung regulatorischer Vorschriften, IT und Digitalisierung unter Konsolidierungsdruck. Mehrere größere Transaktionen sind bereits im Gespräch, darunter das Interesse von Zurich an Beazley, die potenzielle Investition der Deutschen Bank in Frankfurter Leben und verschiedene Verkäufe von Run-off-Portfolios. Der Trend geht in Richtung einer Europäisierung der Lebensversicherungsbestände und einer Zunahme grenzüberschreitender Transaktionen.

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